TV-L Verhandlungen

TV-L Tarifrunde 2026 Tarifverhandlungen | Öffentlicher Dienst der Länder | Ergebnis

Zuletzt geändert am 23.02.2026

Die Einigung auf ein Ergebnis im TV-L ist am 14. Februar 2026 erfolgt. Hier findest du alle Details zum Ergebnis, sowie die Chronologie der Tarifrunde TV-L 2025|2026.

gültig vom 01.04.2026 bis zum 31.01.2028

Das Ergebnis der Tarifeinigung

  • Entgelterhöhung in drei Stufen:

    • 2,8 % ab 1. April 2026, mind. 100 Euro

    • 2,0 % ab 1. März 2027

    • 1,0 % ab 1. Januar 2028

    • sowie 2,82% dynamisierte Zulagen

  • Nachwuchskräfte:

    • 01.04.2026: +60 Euro

    • 01.03.2027: +60 Euro

    • 01.01.2028: +30 Euro

An der Befragung von Ver.di ist zur Teilnahme bis zum 9. März 2026 verfügbar.

Endgültige Entscheidung der Bundestarifkommission am 12. März 2026

2,8 %

mehr Gehalt

ab 01.April 2026

100 €

Sockelbetrag

2 %

ab 1. März 2027

150 €

für Nachwuchskräfte in 3 Schritten

Die Gesamtlaufzeit soll 27 Monate betragen.

1. Das Tarifergebnis im Überblick:

  • Entgelterhöhung in drei Stufen:

    • 2,8 % ab 1. April 2026, mindestens 100 Euro sowie 2,82% dynamisierte Zulagen

    • 2,0 % ab 1. März 2027

    • 1,0 % ab 1. Januar 2028

    Verbesserung für Teilzeit im Schichtdienst:

    • Überstundenzuschläge künftig ab der ersten Mehrarbeitsstunde über der individuellen Arbeitszeit

  • Hamburg-Zulage:

    • Bis zu 115 Euro mehr für rund 10.000 Beschäftigte bürgernaher Dienste

Rechner zum Ergebnis der Tarifrunde

sowie folgende Änderungen im Detail

2. Erhöhung der Zulagen ab 1. Juli 2026

Neben den Entgeltsteigerungen sieht die TV-L-Einigung auch deutlich höhere Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit vor. Die neuen Beträge gelten ab 1. Juli 2026.

Allgemeine Zulagen

Zulagen

bis 30.Juli 2026

ab 1. Juli 2026

Schichtzulage

40€

100€

Wechselschichtzulage

105€

200€

2a. Höhere Zulagen in Krankenhäusern und Unikliniken

Für Beschäftigte in Krankenhäusern und Universitätskliniken gelten teilweise abweichende Zulagen. Auch hier ist ab dem 1. Juli 2026 eine Erhöhung vorgesehen:

Zulagen

bis 30.Juli 2026

ab 1. Juli 2026

Schichtzulage

60€

100€

Wechselschichtzulage

150€

250€

3. Arbeitszeit-Angleichung Ost an West

Ein weiterer Punkt der Einigung betrifft die Arbeitszeit in einzelnen ostdeutschen Universitätskliniken.
An den Standorten Greifswald, Jena und Rostock soll die Wochenarbeitszeit schrittweise reduziert werden.

Die Absenkung erfolgt in drei Stufen ab 01. Januar 2027:

Zeitpunkt

Wochenarbeitszeit

bis 31. Dezember 2026

40 Stunden

ab 1. Januar 2027

39,5 Stunden

ab 1. Januar 2028

39 Stunden

ab 1. Januar 2029

38,5 Stunden

Damit wird langfristig eine Angleichung an das West-Niveau erreicht.

Die Arbeitszeit der Ärzte nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Buchstabe d bleibt unverändert bei einheitlichen 42 Stunden im Tarifgebiet Ost und West.

4. Kündigungsschutz wird vereinheitlicht

Ab dem 1. Januar 2027 sollen Beschäftigte im Osten die gleichen Kündigungsschutzregelungen erhalten wie Kolleginnen und Kollegen im Westen. Damit werden bisherige Unterschiede im TV-L angepasst.

5. 150 Euro mehr für Azubis, dual Studierende und Praktikanten ua.

Im Ergebnis der aktuellen TV-L-Einigung steigen auch die Vergütungen für Auszubildende, dual Studierende und Praktikanten. Insgesamt sind 150 Euro mehr pro Monat vorgesehen.

Die Erhöhung erfolgt gestaffelt über 27 Monate:

  • 01.11.2025: 5 Monate Nullrunde

  • ab 1. April 2026: +60 Euro

  • ab 1. März 2027: +60 Euro

  • ab 1. Januar 2028: +30 Euro

Damit erhöht sich die Ausbildungsvergütung Schritt für Schritt bis Anfang 2028.

5a. Übernahmeregelung gilt weiter

Die bisherige Regelung zur Übernahme nach der Ausbildung läuft nicht ersatzlos aus.
Auch Auszubildende, die nach dem bisherigen Ablaufdatum auslernen, können weiterhin unter die Übernahmevorschriften fallen.

5b. Schnellere Stufenzuordnung nach der Übernahme

Wer nach der Ausbildung übernommen wird und mindestens die Abschlussnote „befriedigend“ erreicht, kommt künftig früher in Stufe 2 bereits nach 6 Monaten statt nach 12 Monaten

Ausgenommen ist der Bereich TVA-L Pflege, dort erfolgt die Übernahme direkt in Stufe 2.
Die Änderung gilt ab 1. März 2026.

5c. Abschlussprämie: Zuschlag für gute Noten

Die Abschlussprämie von 400 Euro bleibt bei den Noten "befriedigend" & "ausreichend" erhalten.
Zusätzlich ist vorgesehen:

  • Bei einer Note besser als „befriedigend“ gibt es 100 Euro extra. Also ingesamt 500 Euro für die Noten "sehr gut" und "gut".

Die neue Staffelung startet ab 1. Januar 2027.

5d. Angleichung der vermögenswirksamen Leistungen

Auszubildende in den Tarifen TVA-L BBiG, TVA-L Pflege und TVA-L Gesundheit erhalten genauso wie die Studierenden im TVdS-L den Betrag von monatlich 13,29 Euro als vermögenswirksame Leistung.

6. Neue Tarifierung für Pflegefachassistenzausbildung ab 2027

Ab dem 1. Januar 2027 wird bundesweit eine einheitliche Pflegefachassistenzausbildung eingeführt:

  • Dauer: 18 Monate (Vollzeit)

  • Vergütung nach TVA-L BBiG

  • Abschlussprämie: 90 % der TVA-L Pflege-Prämie

  • Probezeit: 6 Monate

Damit sollen die bisherigen unterschiedlichen Landesregelungen ersetzt werden.

7. Auch praxisintegriert dual Studierende profitieren

Die vereinbarten Erhöhungen der Ausbildungsvergütung gelten ebenfalls für praxisintegriert dual Studierende.

7a. TV Stud: Mindestentgelt steigt

Für studentische Beschäftigte sieht der TV Stud künftig höhere Mindestentgelte vor:

TV Stud

gesetzlicher Mindestlohn

Sommersemester 2026

15,20 Euro

13,90 Euro

Sommersemester 2027

15,90 Euro

14,60 Euro

8. Ergebnis der Tarifeinigung der Vergütungstabellen für die Jahre 2026 bis 2028 für Auszubildende, Dual Studierende und Praktikanten

9. Wie geht es weiter?

Die Einigung ist zunächst ein Verhandlungsergebnis. Eine Mitgliederbefragung läuft noch bis zum 9. März 2026.
Die endgültige Entscheidung über die Annahme der Tarifeinigung soll am 12. März 2026 getroffen von der BTK ö.D. werden.

Der Zugang zur Mitgliederbefragung wird am 23. Februar veröffentlicht.

10. Dokumente & Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der Tarifparteien

Sonderseite Besoldungsrunde Beamte 2026

NEU:

Im Prognose Rechner für 2026 kannst du Prozente & Sockelbetrag frei wählen. Sobald das Ergebnis der TV-L bekannt ist, kannst du dadurch bei uns im Rechner augenblicklich sehen wie sich dein Gehalt netto erhöht. Die passende Prognose Tabelle 2026 haben wir auch online.

gültig seit 17.11.2025

Das waren die Forderungen von Ver.di

So lauten die Kernforderungen.

So würden die Forderungen sich auf dein Gehalt auswirken:

  • Rechner 2026 mit 7 % und mind. 300 €

  • Tabelle 2026 mit 7 % und mind. 300 €

7 %

mehr Gehalt

300 €

mindestens mehr monatlich

20 %

Zeitzuschläge

200 €

Ausbildungsvergütung

Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.

11. Chronologie zur Tarifverhandlung TV-L

14.02.2026

Das Ergebnis der Tarifrunde 2026 steht fest

"Kernpunkte der Einigung:

  • Einkommenserhöhung 5,8 Prozent (zum 1.4.26 um 2,8 Prozent, mindestens 100 Euro, zum 1.3.27 um 2,0 Prozent und zum 1.1.28 um 1 Prozent), Laufzeit 27 Monate

  • Erhöhung der Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit

  • Anpassung Kündigungsschutzregelungen Ost an West

  • Ausbildungspaket: u.a. Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 150 Euro"

Laut dbb

Beim Link zum Rechner - 2,8% und 100 Euro Sockelbetrag eingeben.

Der offizielle Rechner wird in diesem Moment final umgesetzt, bis dahin könnt ihr euch euer Gehalt im Prognoserechner anzeigen lassen.

14.02.2026

Aus einer internen Quelle gibt es Anzeichen, dass bereits eben zu einer Einigung kam.

Eine Tarifeinigung bzw. die Bekanntgabe eines Arbeitgeberangebots wird für heute erwartet

Wir aktualisieren die Seite sobald uns Informationen vorliegen.

Der Prognose Rechner kann euch durch die Eingabe von Prozent und Sockelbetrag direkt ein Ergebnis anzeigen, sobald Zahlen vorlegen

13.02.2026

Morgen ab 9 Uhr kommen die Verhandlungsgruppen wieder zusammen und hoffen am Samstagvormittag zu einer Einigung zu kommen, nachdem es in der Nacht von Freitag immer noch zu viele Differenzen gab - Laut Berichten

13.02.2026

Die Arbeitgeber haben am Nachmittag ein verbessertes Angebot vorgelegt. Nach intensiven Beratungen sehen die Gewerkschaften jedoch weiterhin Nachbesserungsbedarf. Die Verhandlungsspitzen führen derzeit erneut Gespräche.

Laut Stern: Eine schnelle Einigung in der TV-L-Tarifrunde bleibt schwierig: Neben der Entgelthöhe erschweren zahlreiche Detailforderungen der Gewerkschaften die Gespräche. Streitpunkte sind unter anderem Eingruppierungsfragen, die vollständige Ost-West-Angleichung, Regelungen für studentisch Beschäftigte, die Übernahme von Auszubildenden sowie Verbesserungen bei vermögenswirksamen Leistungen.

Dennoch könnte es zu einer Einigung am späten Abend oder in der Nacht zu Samstag kommen.

13.02.2026

Eine Einigung soll heute noch erzielt werden heißt es. Delegationsmitglieder von ver.di haben ihre Hotelzimmer verlängert, da die Gespräche wahrscheinlich bis in die Nacht gehen könnten. Falls heute keine Einigung erzielt wird, ist alternativ eine Verlängerung auf einen 4. Verhandlungstag möglich - am Samstag.

Ein Durchbruch noch am Abend ist laut Gewerkschaft offen, auch eine vierte Verhandlungsrunde bleibt möglich. Ein mögliches Ergebnis müsste anschließend noch von der Bundestarifkommission bestätigt werden.

Quelle: Handelsblatt

12.02.2026

Gestern soll die Arbeitgeberseite einen "absolut inakzeptablen" Lösungskorridor mit einer Laufzeit von 29 Monaten angeboten haben. Der Gegenkorridor der Arbeitnehmerseite wird seit heute früh um 9 Uhr diskutiert.

Die Info wurde uns intern von Beteiligten zugetragen, stellt aber keine offizielle Meldung dar. Wir wollten es euch dennoch nicht vorenthalten.

Aktueller, offizieller Stand des 2. Verhandlungstages im TV-L

Die Arbeitgeber der Länder haben in Potsdam ein zweites Angebot vorgelegt, Details sind jedoch noch offen. Die Gewerkschaften fordern weiterhin 7 Prozent mehr Geld, mindestens 300 Euro monatlich. Ziel bleibt eine Einigung bis Freitag. Wobei diese Einigung nicht hinter dem Tarif­ergebnis von Bund und Kommunen von unter 5,8 % und 27 Monate liegen dürfe, laut Arbeitnehmerseite.

Quelle: Stern

11.02.2026

Heute ist die dritte Verhandlungsrunde im TV-L gestartet. Vom 11. bis 13. Februar verhandeln Gewerkschaften und TdL in Potsdam.

Wir haben für euch einen Tarifrunden Rechner erstellt mit dem ihr jede prozentuale Erhöhung inkl. Sockelbetrag eingeben könnt. So könnt ihr das Ergebnis der 3. Tarifverhandlung für eure Entgeltgruppe sofort ohne Verzögerung sehen.

aktuelles Beispiel: Angebot aus dem Eckpunktepapier der TdL der 2. Verhandlung: prozentuale Erhöhung leicht über der Inflation 2,2% --> Prognose vsl. 2,3% im ersten Jahr

Die Ergebnisse der Tabelle mit der 7% Forderung der Gewerkschaften liegen sehr weit entfernt von den unkonkret forumulierten 2,3% der TdL in der Tabelle

NEU: Der TV-L Tarifrunden Ergebnis Rechner

Sobald es Neuigkeiten gibt, aktualisieren wir die Seite und werden den Newsbeitrag mit dem ausführlichen Ergebnis hier verlinken.

16.01.2026

Ergebnis der 2. Verhandlung im TV-L: Wie leider von vielen Beschäftigten bereits vermutet, haben in der zweiten Runde der TV-L-Tarifverhandlungen die Länder wieder kein verbindliches Angebot vorgelegt. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hatte Eckpunkte zu einem Einigungskorridor vorlegt.

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 11./12. Februar in Potsdam statt.

16.01.2026

Am Start des zweiten Tages der laufenden zweiten Tarifrunde erhöhen ver.di und der Beamtenbund dbb den Druck und stellen weitere, umfangreiche Warnstreiks in Aussicht. Die Arbeitgeber halten dagegen an ihrer klaren Ablehnung fest und argumentieren, eine Gehaltssteigerung von sieben Prozent sei für die Haushalte der Länder wirtschaftlich nicht tragbar.

18.12.2025

Ver.di ruft zusammen mit den Gewerkschaften GEW, GdP und IG BAU zu Streiks in Berlin auf.

Die Kundgebung findet am 18. Dezember 2025 ab 8:30 Uhr vor dem Abgeordnetenhaus Berlin (Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin) statt.

15.12.2025

Erste Warnstreiks finden in Hamburg statt.

Die Kundgebung findet am 15. Dezember 2025 ab 10:00 Uhr vor der Europa Passage (Ballindamm 40) statt.

09.12.2025

Newsbeitrag zu den Reaktionen auf alle Erwartungen und Forderungen

03.12.2025 - Die erste Runde der Tarifverhandlungen ohne Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder hat am 3. Dezember 2025 begonnen und endete ohne jede Annäherung. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) legte keinerlei Angebot vor. Genau das prägt jetzt die Ausgangslage für die kommenden Monate.

Wie bewertet ver.di den Auftakt?

Nach Darstellung von ver.di-Chef Frank Werneke hat die Arbeitgeberseite die Belastungssituation der Beschäftigten unterschätzt. Viele Bereiche arbeiten wegen massiver Personalengpässe seit Jahren am Limit. Trotz gestiegener Einnahmen der Länder um rund fünf Prozent wurde argumentiert, es fehle an finanziellen Spielräumen.

Wernekes Vorwurf: Die Länder stimmten im Bundesrat wiederholt Maßnahmen zu, die ihre Einnahmen reduzieren und berufen sich anschließend auf fehlende Mittel. Diese Konfliktlinie bestimmt den Ton der laufenden Tarifrunde.

24.11.2025 - Frank Werneke vermindert die 7 % Forderung und stellt bereits jetzt 5,8% in den Raum

Verdi-Chef Frank Werneke setzt klare Grenzen: Ein Abschluss unterhalb des Tarifergebnisses für Bund und Kommunen, das 5,8 Prozent Gehalt für 27 Monate vorsieht, kommt für die Gewerkschaft nicht infrage. Werneke macht deutlich, dass im Falle unzureichender Angebote die Gewerkschaft Warnstreiks nicht ausschließt.

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), der die Verhandlungen für die Länder führt, hat die Forderung von sieben Prozent mehr Gehalt bereits als „astronomisch“ zurückgewiesen. Werneke betont jedoch, dass man sich an den bisherigen Tarifergebnissen orientiert und keine Abstriche unter diesem Niveau akzeptieren werde.

17.11.2025 - Gewerkschaftsforderungen seien "nicht zu verantworten"

Die Gewerkschaften argumentieren, dass die Länder angesichts steigender Steuereinnahmen und des wachsenden Wettbewerbs um qualifiziertes Personal nachziehen müssen. Außerdem befürchten sie, dass der Länderbereich ohne ein kräftiges Signal vom Tarifabschluss bei Bund und Kommunen abgekoppelt wird.

Die Arbeitgeber sehen das komplett anders. Aus ihrer Sicht sind die Forderungen der Gewerkschaften finanziell kaum vertretbar. Sie verweisen darauf, dass die Preissteigerung aktuell bei etwa zwei Prozent liegt und halten daher sieben Prozent Plus für deutlich überzogen. Auch der Hinweis auf den TVöD überzeugt sie nicht: Die dort vereinbarten 5,5 Prozent gelten über 27 Monate. Übertragen auf die von ver.di gewünschte Laufzeit von einem Jahr entspräche das rechnerisch nur gut 2,6 Prozent.

17.11.2025 - Forderung von 7% im Rechner und in der Tabelle verfügbar

So würde die TV-L Tabelle 2026 aussehen, wenn die Forderungen mit den Werten von 7 % angenommen werden würden. Den TV-L Rechner 2026 mit den 7 % bzw mindestens 300 Euro kannst Du dir direkt anschauen.

17.11.2025 - Ver.di legt Forderungen vor

Für die anstehende TV-L Runde setzt ver.di ein deutliches Signal: Gefordert werden 7 Prozent mehr Einkommen, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro zusätzlich erhalten, Auszubildende nach Abschluss unbefristet übernommen werden. Die Laufzeit soll bei 12 Monaten liegen. Das hat die Bundestarifkommission am 17. November 2025 in Berlin beschlossen.

Aus Sicht der Gewerkschaft brauchen die Beschäftigten jetzt ein klares Zeichen, dass ihre Arbeit stärker wertgeschätzt wird. Höhere Steuereinnahmen eröffneten den Ländern zusätzliche Spielräume, betont ver.di. Diese sollten sich auch in besseren Einkommen niederschlagen, zumal der Wettbewerb um Fachkräfte längst spürbar sei und zahlreiche Stellen unbesetzt bleiben.

Gleichzeitig verweist ver.di darauf, dass der Anschluss an den Tarifabschluss von Bund und Kommunen gehalten werden müsse, damit der öffentliche Dienst nicht weiter auseinanderdriftet. Zudem sieht die Gewerkschaft weiterhin Handlungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen im Osten, etwa bei Kündigungsschutz oder Arbeitszeiten in Uni Kliniken.

12. Tarifverhandlungen: Übersicht der Termine 2025 und 2026

Folgende Daten sind bekannt:

  • 14. November 2025: Zunächst legt die Bundestarifkommission der GEW – besetzt mit gewählten Vertreterinnen und Vertretern aus allen Ländern – ihre Forderungen fest.

  • 17. November 2025: Anschließend stimmt sich die ver.di-Bundestarifkommission mit den übrigen DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ab, um zu einem gemeinsamen Forderungsbeschluss zu kommen.

  • 3. Dezember 2025: 1. Verhandlungsrunde

  • 15. und 16. Januar 2026: 2. Verhandlungsrunde

  • 11. bis 13. Februar 2026: 3. Verhandlungsrunde

17.11.2025 - Forderung der Gewerkschaft

Am 17. November 2025 werden die Forderungen durch die Gewerkschaften veröffentlicht.

Da die aktuelle Tarifrunde (2023-2025) am 31. Oktober 2025 ausläuft, kann ab dem 1. November 2025 neu verhandelt werden.