TV-N Verhandlungen im Nahverkehr 2026 Aktueller Stand: Termine, Forderungen & Ergebnisse
Mit der bundesweiten Übergabe ihrer Forderungen startet ver.di die Tarifrunde für die Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr. In allen 16 Bundesländern sind rund 150 kommunale Verkehrsunternehmen betroffen. Ziel der Verhandlungen ist es, die hohe Arbeitsbelastung der Beschäftigten spürbar zu reduzieren und den Nahverkehr langfristig attraktiver zu machen.
TV-N 2026 Verhandlung Baden-Württemberg
TV-N Verhandlungstermine 2026 Baden-Württemberg
20.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Angebot
9.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
27.02.2026 - Fortsetzung der 2. Runde - Entscheidung gefordert
2.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
27.11.2025 | Tarifforderungen TV-N Baden-Württemberg 2026
Tarifforderungen für Angestellte des TV-N Baden-Württemberg (27. November 2025)
Ausgangslage & Ziel der Tarifrunde:
Im Januar 2026 starten die Tarifverhandlungen für rund 6.500 Beschäftigte in sieben kommunalen Nahverkehrsbetrieben in Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen im ÖPNV zu verbessern, Personal zu gewinnen und langfristig zu binden.Beteiligte & Geltungsbereich:
Verhandlungen zwischen ver.di Baden-Württemberg und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV)
Betroffene Betriebe in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz
Zentrales Problem:
Überstunden ohne ausreichende Zuschläge liegen aktuell teilweise unter dem regulären Stundenlohn
Mehrarbeit ist damit für Arbeitgeber günstiger als zusätzlicher Personaleinsatz
Kernforderungen:
Streichung der Protokollerklärung in § 11 Bz TV-N BW
Anhebung des Nachtzuschlags
Anhebung des Sonntagzuschlags
Anhebung des Samstagszuschlags
Erhöhung des Überstundenzuschlags
Zulagen auf Basis der individuellen Entgeltstufe
Zielrichtung der Forderungen:
Faire Vergütung von Mehrarbeit und belastenden Arbeitszeiten
Bessere Kompensation für Sonderformen der Arbeit
Stärkung der Attraktivität des ÖPNV als Arbeitgeber
Mit dem Forderungspaket will ver.di die finanziellen Fehlanreize bei Überstunden beseitigen und die Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr zukunftsfest gestalten.
Quelle: Ver.di Baden-Württemberg
20.1.2026 | 1. Verhandlung 2026 im TV-N Baden-Württemberg - ohne Angebot
Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr Baden-Württemberg: Auftakt ohne Arbeitgeberangebot ( 20. Januar 2026.)
Die erste Verhandlungsrunde zur Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr Baden-Württemberg ist ohne Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen. Betroffen sind rund 6.700 Beschäftigte in sieben kommunalen Verkehrsunternehmen in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. Die Gespräche werden zwischen ver.di Baden-Württemberg und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) geführt.
Die Arbeitgeber begründeten den Verzicht auf ein Angebot mit der angespannten Finanzlage der Kommunen. ver.di kündigte an, das weitere Vorgehen nun in der Tarifkommission zu beraten. Inhaltlich fordert die Gewerkschaft unter anderem höhere Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Samstagsarbeit, verbesserte Überstundenzuschläge sowie Zulagen auf Grundlage der individuellen Entgeltstufe. Diese Forderungen knüpfen an eine Vereinbarung aus dem Jahr 2024 an, wonach zusätzliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Jahr 2026 verhandelt werden sollen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 9. Februar angesetzt.
Aus Sicht von ver.di führt die derzeitige Ausgestaltung der Zuschläge zu Fehlanreizen: Überstunden seien für Arbeitgeber teilweise günstiger als Neueinstellungen. Gleichzeitig trügen die Beschäftigten durch Mehrarbeit und hohe Arbeitsverdichtung bereits erheblich zur Stabilisierung des Betriebs bei. Die in der letzten Tarifrunde erreichten Entlastungsregelungen hätten nach Angaben der Gewerkschaft zu sinkenden Krankenständen geführt und damit auch die betriebliche Leistungsfähigkeit verbessert.
Ziel der laufenden Tarifrunde ist es, Überstunden wieder zur Ausnahme zu machen, zusätzliche Einstellungen zu fördern und die hohe Belastung im Fahrdienst dauerhaft zu senken. Nur mit attraktiveren Arbeitsbedingungen lasse sich der Fachkräftebedarf im ÖPNV decken und die Verkehrswende realistisch umsetzen.
Quelle: Ver.di Baden-Württemberg
09.2.2026 | 2. Verhandlung 2026 im TV-N BW - ohne Ergebnis
TV-N Baden-Württemberg: Zweite Verhandlungsrunde bleibt ohne Ergebnis
Auch die zweite Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg ist ohne Durchbruch beendet worden. Bei den Gesprächen zwischen ver.di und dem Kommunaler Arbeitgeberverband Baden-Württemberg in Stuttgart legten die Arbeitgeber erstmals Gesprächsbereitschaft zu Arbeitsbedingungen an den Tag, ein konkretes Angebot blieb jedoch aus.
Zuvor hatten Anfang Februar rund 3.500 Beschäftigte mit einem ganztägigen Warnstreik den Druck erhöht. Laut Gewerkschaft ist man zwar inzwischen im echten Verhandlungsmodus angekommen, eine Einigung sei aber weiterhin nicht in Sicht.
ver.di verlangt unter anderem höhere Zuschläge für Nacht, Wochenende und Überstunden sowie zusätzliche Zulagen je nach Entgeltstufe. Hintergrund ist auch, dass Mehrarbeit derzeit teilweise günstiger ist als zusätzliches Personal einzustellen.
Eine weitere, zusätzliche Verhandlungsrunde ist für den 26. Februar angesetzt. Betroffen von der Mantelrunde sind die sieben kommunalen Verkehrsunternehmen in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. Ein dritter regulärer Termin folgt am 2. März. Bundesweit laufen parallel ähnliche Tarifkonflikte im kommunalen Nahverkehr.
27.2.2026 | Fortsetzung der 2. Verhandlung 2026 im TV-N BW - Entscheidung gefordert
Die Tarifverhandlungen zum TV-N Baden-Württemberg wurden am 27. Februar 2026 fortgesetzt.
Der kommunale Arbeitgeberverband bleibt bei seiner Linie: Verbesserungen im Manteltarifvertrag soll es nur geben, wenn an anderer Stelle eingespart wird.
Die ver.di-Tarifkommission legte daraufhin ein Kompensationspaket vor, um Verbesserungen bei Zuschlägen zu ermöglichen.
Vorgeschlagen wurde unter anderem, tarifliche Vorteile für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder deutlich später wirken zu lassen (z. B. Entgeltsteigerungen, Arbeitszeitverkürzung ab 2027 und zusätzliche Urlaubstage bis 2028).
ver.di fordert bis 02. März 2026 eine Entscheidung der Arbeitgeberseite.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 02. März 2026 statt.
03.03.2026 | 3.Verhandlung 2026 im TV-N BW
TV-N 2026 Verhandlung Bayern
TV-N Verhandlungstermine 2026 Bayern
19.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
13.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
27.11.2025 | Tarifforderungen TV-N Bayern 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Bayern (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Angleichung der Arbeitsbedingungen an vergleichbare Tarifwerke, Entlastung durch kürzere Arbeitszeiten und Stärkung der Entgeltstruktur im ÖPNV.Tarifstruktur & Laufzeit:
Trennung von Mantel- und Lohntarifvertrag, mit separater Kündigungsmöglichkeit der Entgeltanlage
Laufzeit der Tarifverträge: 12 Monate
Arbeitszeit & Ruhezeiten:
Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
Mindestruhezeit von 11 Stunden zwischen zwei Diensten
Wege-, Vor- und Abschlussarbeiten vollständig als Arbeitszeit zu vergüten
Entgelt & Stufenregelungen:
Erhöhung aller Tabellenwerte um 668,75 Euro zur Schließung der Entgeltlücke zum TV-V
Aufhebung der Stufenhemmung
Zuschläge auf Basis des individuellen Entgelts, mindestens Stufe 2
Zuschläge & Sonderregelungen:
Sonntagszuschlag 30 Prozent
Ausweitung der Nachtarbeit auf 21:00 bis 06:00 Uhr
Vertreterzulage ab dem ersten Einsatztag gemäß § 5 Abs. 3
Mitbestimmung & Geltungsbereich:
Erhöhung der Freistellungstage für Gewerkschaftsarbeit von 6 auf 8 Tage
Einbeziehung kurzfristig Beschäftigter in den Geltungsbereich des TV-N Bayern
Verpflichtung zu Tarifverhandlungen bei drohender Gefährdung der wirtschaftlichen Grundlage der Betriebe
Auszubildende:
Anwendung des TVAöD für Auszubildende
Mit den Forderungen soll der TV-N Bayern strukturell gestärkt, Arbeitszeitbelastung reduziert und die Entgeltgerechtigkeit im ÖPNV verbessert werden.
Quelle: Ver.di Bayern
19.01.2026 | Ergebnis der 1. Verhandlung TV-N Bayern 2026
Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr Bayern: Auftakt ohne nennenswertes Arbeitgeberangebot (19. Januar 2026)
Die erste Verhandlungsrunde zur Tarifrunde TV-N Bayern verlief ohne substanzielle Angebote der Arbeitgeber. Betroffen sind die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsbetriebe, die eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und eine Tabellenerhöhung um 668,75 Euro fordern. Die Arbeitgeber boten lediglich 42 Wochenarbeitsstunden mit geringen Zuschlägen und eine Erhöhung von 110 Euro an.
ver.di kritisiert, dass die Arbeitgeber eine echte Entlastung der Beschäftigten vermeiden und stattdessen nur begrenzte Anpassungen zulassen. Die Gewerkschaft fordert eine dauerhafte Finanzierung des ÖPNV durch Bund und Land und betont, dass ohne bessere Arbeitsbedingungen ein attraktiver, zukunftsfähiger ÖPNV nicht möglich ist.
Die nächste Verhandlungsrunde steht noch aus.
Quelle: Ver.di Bayern
13.02.2026 | 3. Verhandlung im TV-N Bayern - ohne Ergebnis
Zweite Verhandlungsrunde TV-N Bayern: Arbeitgeber bleiben ohne neues Angebot
13. Februar 2026
Auch in der zweiten Verhandlungsrunde zum TV-N Bayern haben die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vorgelegt. Statt Bewegung zu zeigen, wiederholen sie ihre bekannte Haltung: Die Kommunen hätten keinen finanziellen Spielraum. Mehr Geld für die Beschäftigten bedeute weniger Angebot im öffentlichen Nahverkehr.
TV-N 2026 Verhandlung Berlin
TV-N Verhandlungstermine 2026 Berlin
13.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
29.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
18.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
4. Verhandlungsrunde - Termin: noch offen
27.11.2025 | Tarifforderungen TV‑N Berlin 2026
Das sind Forderungen TV‑N Berlin 2026:
Umsetzung der Schlichtungsvereinbarung 2025, einschließlich:
Verhandlungen über eine 35‑Stunden‑Woche bei vollem Lohnausgleich
Einführung einer 4‑Tage‑Woche
Flexible Arbeitszeitmodelle und echte Arbeitszeitsouveränität
Urlaub und Entlastung:
33 Tage Urlaub für alle Beschäftigten
Erhöhung des Urlaubsgelds um 500 €
Möglichkeit zur echten Umwandlung des Urlaubsgelds in zusätzliche Entlastungstage
Entgeltordnung:
Einrichtung einer ständigen Kommission zur Überarbeitung der Entgeltordnung
Arbeitszeitregelungen (basierend auf der Entlastungsstudie):
Festlegung der Mindestruhezeit auf 11 Stunden ohne Ausnahme
Verringerung der maximalen Schichtlänge auf 12 Stunden ohne Ausnahme
Erhöhung der Wendezeiten auf 6 Minuten ohne Ausnahme
Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste auf 20 €
Abschaffung von geteilten Diensten an Wochenenden und Feiertagen
Die Tarifverhandlungen starten mit der Auftaktverhandlung am 13. Januar 2026.
29.01.2026 | 2. Verhandlungsrunde im TV-N Berlin - ohne Ergebnis
TV-N Berlin: Zweite Verhandlungsrunde bleibt ohne Fortschritt
Berlin, 29. Januar 2026 Die zweite Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Berlin hat erneut keine Annäherung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberseite gebracht. Nach Angaben der Beschäftigtenvertretung ging die BVG in den Gesprächen nicht auf die konkreten Tarifforderungen ein.
Stattdessen verwies die Arbeitgeberin ausführlich auf die angespannte wirtschaftliche Lage, weltweite Entwicklungen sowie finanzielle Rahmenbedingungen wie den Länderfinanzausgleich. Die Forderungen der Beschäftigten wurden als zu kostenintensiv bezeichnet. Verhandlungen seien nur möglich, wenn die Gewerkschaft ihre Forderungen deutlich reduziere oder an anderer Stelle tarifliche Verschlechterungen akzeptiert würden.
Besonders kritisch bewertet wurde die Aussage der Arbeitgeberseite, eine Kürzung des Krankengeldzuschusses von bislang 20 auf nur noch 6 Wochen in Betracht zu ziehen. Grundsätzlich verfolge die BVG weiterhin das Ziel einer „kostenneutralen“ Tarifeinigung.
Auch bei der Bewertung der Arbeitszeit des Fahrpersonals gab es Unmut: Die Arbeitgeberseite stellte Berechnungen vor, wonach Bus- und Straßenbahnfahrer weniger als die Hälfte ihrer Arbeitszeit tatsächlich mit Fahrgästen verbringen würden. eine Darstellung, die von Beschäftigtenseite angezweifelt wird.
Wie es weitergeht, soll kurzfristig beraten werden. Weitere Schritte wurden angekündigt.
18.02.2026 | 3. Verhandlungsrunde im TV-N Berlin - ohne Ergebnis
TV-N Berlin: Zweite Verhandlungsrunde bleibt ohne Fortschritt
Berlin, 29. Januar 2026 Die zweite Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Berlin hat erneut keine Annäherung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberseite gebracht. Nach Angaben der Beschäftigtenvertretung ging die BVG in den Gesprächen nicht auf die konkreten Tarifforderungen ein.
Stattdessen verwies die Arbeitgeberin ausführlich auf die angespannte wirtschaftliche Lage, weltweite Entwicklungen sowie finanzielle Rahmenbedingungen wie den Länderfinanzausgleich. Die Forderungen der Beschäftigten wurden als zu kostenintensiv bezeichnet. Verhandlungen seien nur möglich, wenn die Gewerkschaft ihre Forderungen deutlich reduziere oder an anderer Stelle tarifliche Verschlechterungen akzeptiert würden.
Besonders kritisch bewertet wurde die Aussage der Arbeitgeberseite, eine Kürzung des Krankengeldzuschusses von bislang 20 auf nur noch 6 Wochen in Betracht zu ziehen. Grundsätzlich verfolge die BVG weiterhin das Ziel einer „kostenneutralen“ Tarifeinigung.
Auch bei der Bewertung der Arbeitszeit des Fahrpersonals gab es Unmut: Die Arbeitgeberseite stellte Berechnungen vor, wonach Bus- und Straßenbahnfahrer weniger als die Hälfte ihrer Arbeitszeit tatsächlich mit Fahrgästen verbringen würden. eine Darstellung, die von Beschäftigtenseite angezweifelt wird.
Wie es weitergeht, soll kurzfristig beraten werden. Weitere Schritte wurden angekündigt.
TV-N 2026 Verhandlung Brandenburg - erstes Angebot
TV-N Verhandlungstermine 2026 Brandenburg
19.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
3.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
17./18.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
19.01.2026 | 1. Verhandlungsrunde TV-N Brandenburg - ohne Angebot
TV-N Brandenburg: Auftakt der Tarifverhandlungen – Forderungen vorgestellt
19. Januar 2026
Am Montag, den 19. Januar 2026, ist die ver.di Verhandlungskommission in Potsdam zur ersten Runde der Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband zusammengekommen.
Im Mittelpunkt stand die ausführliche Vorstellung unserer Forderungen für die Tarifrunde. Dabei geht es vor allem um spürbare Entlastung, faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten.
Unsere zentralen Forderungen im Überblick:
Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich
12 Prozent mehr Entgelt, mindestens jedoch 400 Euro
Einführung eines 13. Monatsentgelts
Erhöhung des Urlaubs auf 32 Tage jährlich für alle Beschäftigten
Verbindliche Mindestruhezeit von 11 Stunden
Mitgliedervorteil: 31. Dezember bezahlt frei für ver.di Mitglieder
Änderung §16 (3): zwingende bezahlte Freistellung für ver.di Mitglieder
Zulagenregelungen für Werkstätten bzw. eine entsprechende Öffnungsklausel
Verbesserungen bei Rufbereitschaft (§11 Abs. 3)
Zuschläge auf die individuelle Stufe
Arbeitgeberseite ohne Angebot – eigene Änderungswünsche eingebracht
Die Gespräche verliefen sachlich und konstruktiv, jedoch noch zurückhaltend. Ein konkretes Angebot legten die Arbeitgeber in dieser ersten Runde nicht vor.
Stattdessen brachte die Arbeitgeberseite eigene Änderungswünsche ein, unter anderem zu:
einer Neuregelung der Überstunden
Änderungen beim Krankengeldzuschuss
einer Mitteilungspflicht beim Renteneintritt
sowie redaktionellen Anpassungen
Nun liegt es an beiden Seiten, die vorgetragenen Punkte zu bewerten und in der nächsten Runde konkrete Angebote vorzulegen.
Die ver.di Tarifkommission wird sich bereits am Dienstag, den 20. Januar 2026, erneut beraten und das weitere Vorgehen abstimmen.
18.02.2026 | 3. Verhandlung TV-N BB - erstes Angebot
Erstes Angebot der Arbeitgeber
Die Arbeitgeber haben in der dritten Verhandlungsrunde erstmals ein Angebot vorgelegt. Vorgesehen sind Entgelterhöhungen von 1,5 % ab Januar 2026, 1 % ab Oktober 2026 und 1,2 % ab Januar 2027. Außerdem soll die Jahressonderzahlung um jeweils 1 € pro Arbeitstag in den Jahren 2026 und 2027 steigen.
Geplant ist zudem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 38,5 Stunden ab 2027 bei vollem Lohnausgleich, ein Mindesturlaub von 30 Tagen (ab dem 9. Jahr 32 Tage) sowie grundsätzlich 11 Stunden Ruhezeit.
Eine Einigung gibt es noch nicht. Die Gewerkschaft hält das Angebot für deutlich zu niedrig, bewertet aber positiv, dass Kürzungen beim Krankengeldzuschuss vom Tisch sind. Die Tarifkommission hat bereits weitere Streikmaßnahmen beschlossen.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 11. März 2026 statt.
TV-N 2026 Verhandlung Bremen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Bremen
14.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde
20.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
2.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Hamburg HHA & VHH
TV-N Verhandlungstermine 2026 HAMBURGER HOCHBAHN AG
15.12.2025 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
30.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
20.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
1. Was sind die Tarifforderungen bei der Hamburger Hochbahn?
Konkrete Tarifforderungen an die Hamburger Hochbahn (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Sicherung der Attraktivität der HOCHBAHN als Arbeitgeber angesichts steigender Lebenshaltungskosten in Hamburg.Entgeltsteigerungen:
Erhöhung der Tabellenentgelte um 7,5 Prozent
Zusätzliche soziale Komponente zur stärkeren Entlastung niedriger Entgeltgruppen
Auszubildende:
Anhebung der Ausbildungsvergütung um 7,5 Prozent
Einführung eines Mietkostenzuschusses von 200 Euro pro Monat
Ziel: bessere finanzielle Absicherung während der Ausbildung
Sonderzahlungen & Vorsorge:
Jahressonderzahlung in Höhe von 100 Prozent eines Monatsentgelts
Zusätzlich 900 Euro Urlaubsgeld
Vollständige Übernahme der Beiträge zur Pensionskasse durch den Arbeitgeber
Mobilität:
Komplette Kostenübernahme des Deutschlandtickets für alle Beschäftigten
Altersteilzeit:
Ausbau der Altersteilzeit insbesondere für stark belastete Tätigkeiten
Erhöhte Aufstockungsbeträge, damit Altersteilzeit finanziell tragfähig bleibt
Berücksichtigung der Entgeltunterschiede im Unternehmen
Beschäftigungsschutz:
Schnellerer Anspruch auf Ausgleichszulagen bei Eingruppierung in eine niedrigere Entgeltgruppe
Anspruch bereits nach der Probezeit, unabhängig vom Lebensalter
Verdreifachung der Abfindungshöhe bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Insgesamt zielen die Forderungen auf mehr Kaufkraft, bessere soziale Absicherung und langfristige Personalbindung bei der Hamburger Hochbahn.
Quelle: Ver.di Hamburg
2. Verhandlungsrunde bei der HOCHBAHN in Hamburg
Kein Angebot: ver.di kündigt Streik an
Hamburg, 30. Januar 2026 Die zweite Tarifverhandlungsrunde zwischen ver.di und der HOCHBAHN ist ohne Ergebnis geblieben. Nach Angaben der Gewerkschaft legte der Arbeitgeber keinerlei Angebote zu Entgeltsteigerungen, Jahressonderzahlungen oder zur Pensionskasse vor. Auf zentrale Forderungen der Beschäftigten sei nicht eingegangen worden.
Stattdessen habe der Vorstand die angespannte finanzielle Lage des Konzerns betont und vor weiteren Belastungen durch Tariferhöhungen gewarnt. Man wünsche sich „kreative Lösungen“, die keine zusätzlichen Kosten verursachen.
ver.di reagierte scharf und kündigte als Antwort Arbeitskampfmaßnahmen an: Bereits am Montag soll ein Streik beginnen. Die Gewerkschaft betont, dass ein stabiler öffentlicher Nahverkehr Investitionen ins Personal brauche und Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Beschäftigten nicht akzeptabel seien.
In kleineren Punkten gab es laut ver.di vereinzelt Gesprächsbereitschaft, etwa bei Verbesserungen von Freistellungen oder bei der Kostenübernahme des Führerscheins für Auszubildende. Insgesamt sei man jedoch noch weit von einer zufriedenstellenden Einigung entfernt.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 20. Februar 2026 angesetzt.
TV-N Verhandlungstermine 2026 VHH Mobility | Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein
16.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
22.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
4.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
26.2.2026 4. Verhandlungsrunde
1. Was sind die Tarifforderungen der Beschäftigten der VHH Mobility?
Manteltarifverhandlungen bei der VHH (Stand: 16.Januar 2026)
Zentrale Forderung der Beschäftigten:
Klare Entlastung und spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen
Ablehnung von Verschlechterungen bei Arbeitszeit und Belastung
Zulagen & Zuschläge:
25 Euro pro Schicht für geteilte Dienste
25 Euro pro Schicht als Ausbilderzulage
Nachtarbeitszuschlag für Arbeit zwischen 20:00 und 6:00 Uhr
200 Euro monatliche Schmutzzulage für Technik und Infrastruktur
Arbeitszeit & Urlaub:
Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
Begrenzung der Dienstschichthöchstdauer auf 12,30 Stunden
30 Tage Urlaub für Auszubildende
Sonderzahlungen:
Sonderzuwendung in Höhe von 100 Prozent eines Monatsentgelts
Urlaubsgeld von 50 Prozent eines Monatsentgelts
Auszubildende:
Mietkostenzuschuss von 200 Euro pro Monat
Verbesserte Urlaubsregelung
Eingruppierung:
Überarbeitung der Eingruppierungsmerkmale zur faireren Bewertung der Tätigkeiten
Laufzeit der Tarifverträge:
Forderung nach einer Laufzeit von 24 Monaten
Ausblick:
Fortsetzung der Verhandlungen am 22. Januar 2026
Einstieg in thematische Verhandlungspakete zu Arbeitszeit, Sonderzahlungen und Laufzeit
Zentrales Kernthema bleibt die Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich
Ziel der Tarifrunde ist es, spürbare Entlastungen durchzusetzen und gleichzeitig Verschlechterungen abzuwehren.
Quelle: Ver.di Hamburg
1a. Was sind die Gegenforderungen der VHH Mobility?
Manteltarifverhandlungen bei der VHH (Stand: 16.Januar 2026)
Verhandlungsauftakt:
Die erste Runde der Manteltarifverhandlungen ist gestartet. Der Arbeitgeber ist mit einem umfangreichen Katalog eigener Forderungen in die Gespräche gegangen.Position des Arbeitgebers (VHH):
Beibehaltung der 39-Stunden-Woche
Verlängerung der täglichen Schichten
Einführung eines regulären Arbeitszeitkontos
Laufzeit des Manteltarifvertrags von sieben Jahren
Ziel: Steigerung der Produktivität
Quelle: Ver.di Hamburg
2. Tarifverhandlung bei der VHH in Hamburg
Arbeitszeitverkürzung nur gegen Einschnitte
Hamburg, 22. Januar 2026 Die zweite Tarifverhandlungsrunde bei der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) ist ohne Annäherung in der Frage der Arbeitszeit verlaufen. Nach Angaben der Beschäftigtenvertretung zeigen sich die Arbeitgeber nur dann bereit, über eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit zu sprechen, wenn im Gegenzug „massive Verschlechterungen“ bei den Arbeitsbedingungen akzeptiert werden.
Die Gewerkschaft kritisierte die Haltung scharf und sprach von Signalen „in die falsche Richtung“. Statt Verbesserungen drohten Rückschritte, die für die Beschäftigten nicht hinnehmbar seien.
Die Tarifauseinandersetzung bleibt damit weiterhin angespannt.
3. Tarifverhandlung bei der VHH in Hamburg
Ver.di spricht von „Verhandlungshammer“: Streiks angekündigt
Hamburg In der dritten Tarifverhandlungsrunde zwischen ver.di und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) hat die Gewerkschaft das Arbeitgeberangebot als völlig unzureichend zurückgewiesen. Statt eines verhandlungsfähigen Vorschlags habe die VHH ein Paket vorgelegt, das zentrale Forderungen der Beschäftigten weitgehend unbeantwortet lasse.
ver.di fordert unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden, Sonder- und Urlaubsgeld sowie Zuschläge für Nachtarbeit und geteilte Dienste. Das Arbeitgeberangebot sieht hingegen eine Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden vor und dies erst ab dem Fahrplanwechsel 2030/2031. Zahlreiche weitere Forderungen wie Nachtarbeitszuschläge, Zulagen oder Mietkostenzuschüsse für Auszubildende wurden nicht aufgegriffen.
Bei den Azubi-Regelungen bot die VHH zwar 30 Tage Urlaub an, knüpfte dies jedoch an die Verpflichtung, bereits am ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest vorzulegen. Zudem plant der Arbeitgeber eine Verlängerung der Schichthöchstdauer bei geteilten Diensten sowie eine ungewöhnlich lange Laufzeit der Tarifverträge von sieben Jahren.
Darüber hinaus stehen Forderungen der VHH nach einem Pausenabzug von 45 Minuten, der Einführung eines Arbeitszeitkontos und neuen Eingruppierungen im Raum.
Als Reaktion kündigte ver.di mehrere Streiktage an: Arbeitsniederlegungen sind für den 11., 18. und 25. Februar geplant. Sollte es bei der nächsten Verhandlung am 26. Februar keinen deutlichen Fortschritt geben, könnten auch am 27. und 28. Februar weitere Streiks folgen.
Die Gewerkschaft betonte zugleich, weiterhin gesprächsbereit zu bleiben.
TV-N 2026 Verhandlung Hessen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Hessen
13.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
29.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde
3./4.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Mecklenburg-Vorpommern - erstes Angebot
TV-N Verhandlungstermine 2026 Mecklenburg-Vorpommern
15.12.2025 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
26.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
16.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde - erstes Angebot
09.03.2026 4. Verhandlungsrunde
15.12.2026 | 1. Verhandlung im TV-N Mecklenburg-Vorpommern - ohne Ergebnis
TV-N Mecklenburg-Vorpommern: Erste Verhandlungsrunde ohne Annäherung
In der ersten Verhandlungsrunde zum TV-N Mecklenburg-Vorpommern haben die Gewerkschaften ihre Forderungen, insbesondere zur Arbeitszeit, deutlich vorgetragen. Die Arbeitgeber lehnten diese jedoch ohne Kompromissbereitschaft ab und äußerten sich zu vielen weiteren Punkten nur vage.
Stattdessen brachten sie eigene Themen ein, darunter Änderungen bei Jahressonderzahlung, Krankengeldzuschuss und Entlastungstag, die von der Arbeitnehmerseite kritisch diskutiert wurden.
26.01.2026 | 2. Verhandlung im TV-N Mecklenburg-Vorpommern - ohne Ergebnis
16.02.2026 | 3. Verhandlung TV-N MV - erstes Angebot
TV-N Mecklenburg-Vorpommern: Arbeitgeber legen erstes Angebot vor
In der dritten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber erstmals ein Angebot vorgelegt und Gesprächsbereitschaft signalisiert. Möglich wurde das nach dem bundesweiten Streiktag am 2. Februar in Lübeck, bei dem Beschäftigte deutlich Druck aufgebaut haben.
Bei zentralen Forderungen liegen beide Seiten jedoch weiterhin weit auseinander. So lehnen die Arbeitgeber unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden, eine Ausweitung der Nachtarbeitszeit von 20 bis 6 Uhr sowie höhere Zuschläge weitgehend ab.
Teilweise wurden kleinere Änderungen angeboten, etwa eine Erhöhung der Fahrdienstzulage von 2,20 Euro auf 2,50 Euro oder eine Einspringprämie von 5 Euro pro Einsatztag. Die Jahressonderzahlung soll nach Arbeitgebervorstellung bei 85 Prozent bleiben, zusätzliche 15 Prozent könnten über betriebliche Regelungen erfolgen.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 9. März geplant. Gewerkschaften kündigen an, den Druck aufrechtzuerhalten, da wichtige Forderungen weiterhin offen sind.
TV-N 2026 Verhandlung Niedersachsen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Niedersachsen
Es stehen noch keine Termine fest.
TV-N Niedersachsen verschiebt Tarifrunde ins Frühjahr 2026
Die für den 1. Januar 2026 geplante Tarifrunde für den TV-N Niedersachsen beginnt nicht wie vorgesehen, sondern verschiebt sich ins Frühjahr 2026. Grund dafür ist, dass die Kündigung erst am 1. Oktober 2025 beim Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen (KAV) eingegangen ist und damit erst zum 31. März 2026 wirksam wird. Versuche, eine frühere Kündigung zum 31. Dezember 2025 zu vereinbaren, blieben erfolglos.
Ver.di will dennoch frühzeitig in die Verhandlungen eintreten, die voraussichtlich im ersten Quartal 2026 starten. Sollte bis April kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden, wäre die Gewerkschaft ab diesem Zeitpunkt streikbereit.
Quelle: Ver.di Niedersachsen
27.11.25 | Tarifforderungen TV-N Niedersachsen 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Niedersachsen (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Verbesserung der Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung von Nacht- und Sonntagsarbeit sowie Anpassung der Urlaubs- und Entgeltregelungen.Arbeitszeit:
37,5 Wochenstunden
Beginn der Nachtarbeit ab 20:00 Uhr
Zuschläge & Berechnungsgrundlage:
Sonntagszuschlag 40 Prozent
Zeitzuschläge auf Basis der individuellen Entgeltstufe, mindestens Stufe 3
Urlaub & Sonderzahlungen:
33 Urlaubstage
Urlaubsgeld: bis EG7 650 Euro, ab EG8 550 Euro
Option, Urlaubsgeld in Freizeit umzuwandeln
Entgelt & Zulagen:
Modernisierung der Entgeltordnung
Einführung einer Mitteldienstzulage
Laufzeit des Tarifvertrags:
Bis 31. Dezember 2028
Ziel der Forderungen ist es, die Arbeitsbelastung zu reduzieren, Zuschläge fair zu gestalten und die Entgeltstruktur zukunftsfest zu machen.
Quelle: Ver.di Niedersachsen
19.02.2026 | 1. Verhandlung ohne Annäherung
TV-N Niedersachsen 2026: Erste Tarifrunde ohne Annäherung
Die Tarifverhandlungen für den TV-N Niedersachsen sind am 19. Februar 2026 gestartet. ver.di stellte die Forderungen der Beschäftigten vor und begründete sie ausführlich. Eine Annäherung gab es jedoch kaum.
Die Arbeitgeber lehnten nahezu alle zentralen Forderungen ab. Dazu gehören unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 37,5 Stunden, höhere Zeitzuschläge, 33 Urlaubstage sowie höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit. Auch neue Leistungen wie eine Mitteldienstzulage oder die Übernahme von Beiträgen für Haftungs- und Risikovorsorge wurden zurückgewiesen.
Lediglich bei zwei Punkten signalisierten die Arbeitgeber begrenzte Gesprächsbereitschaft: Über eine Modernisierung der Entgeltordnung sowie eine Erhöhung des Urlaubsgelds könne man grundsätzlich sprechen. Eine Aufwertung der Entgeltordnung oder die Umwandlung des Urlaubsgelds in zusätzliche freie Tage lehnten sie jedoch ab.
Zusätzlich brachten die Arbeitgeber eigene Vorschläge ein. Dazu zählen eine freiwillige Ausweitung der Arbeitszeit auf bis zu 42 Stunden pro Woche, eine sehr lange Laufzeit bis 2034 sowie mögliche Einschränkungen bei Zeitzuschlägen und beim Krankengeldzuschuss.
Die Gespräche wurden vorzeitig beendet, nachdem der Arbeitgeberverband während der laufenden Verhandlungen bereits eine Pressemitteilung veröffentlicht hatte. Die nächste Verhandlungsrunde ist für 3. März 2026 geplant.
TV-N 2026 Verhandlung Nordrhein-Westfalen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Nordrhein-Westfalen
21.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
2./3.3.2026 - 2. Verhandlungsrunde
24./26.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Rheinland-Pfalz
TV-N Rheinland-Pfalz Verhandlungstermine 2026
14.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
23.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde
4.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
27.11.2025 | Tarifforderungen TV-N Rheinland-Pfalz 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Rheinland-Pfalz Manteltarifvertrag (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Entlastung im Fahrdienst, faire Vergütung von Belastungszeiten und bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit.Arbeitszeit & Bewertung von Dienstzeiten:
Wendezeiten zu 100 Prozent als bezahlte Arbeitszeit
Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
Mindestruhezeit von 12 Stunden zwischen zwei Schichten
Zuschläge & Berechnungsgrundlage:
Sonntagszuschlag 50 Prozent
Samstagszuschlag 30 Prozent
Zuschläge grundsätzlich auf Basis des individuellen Stundenlohns
Geteilte Dienste:
Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste auf 19 Euro
Urlaub & Sonderzahlungen:
Erhöhung des Urlaubsgeldes um 30 Euro pro Urlaubstag
100-Prozent-Zuschlag für Arbeit an Heiligabend, Ostersamstag und Silvester
Eingruppierung:
Öffnungsklausel für den Fahrdienst zur stufengleichen Eingruppierung in Entgeltgruppe 6
Mit den Forderungen soll die Arbeitsbelastung reduziert, Zuschläge aufgewertet und die Entlohnung transparenter und fairer gestaltet werden.
Quelle: Ver.di Rheinland-Pfalz
TV-N 2026 Verhandlung Saarland
TV-N Saarland Verhandlungstermine 2026
21.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
6.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
2.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
27.11.2025 | Tarifforderungen TV-N Saarland 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Saar (27. November 2025)
Zu den Unternehmen, die den TV-N Saar anwenden, gehören:
Kreisverkehrsbetriebe und -gesellschaft Saarlouis (KVS und KVG)
Neunkircher Verkehrs AG (NVG)
Verkehrsdienste (NVD)
Stadtbahn Saar (SBS)
Völklinger Verkehrsbetriebe (VVB)
Saarbahn GmbH
Ziel der Tarifrunde:
Spürbare Entlastung im Arbeitsalltag, bessere Planbarkeit der Arbeitszeit und finanzielle Aufwertung der Tätigkeiten im ÖPNV.Arbeitszeitregelungen (Manteltarifvertrag):
Begrenzung des Pausenabzugs auf maximal 30 Minuten pro Schicht
Pause gilt nur bei vorhandenen sanitären Anlagen und Pausenräumen
Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Minute, auch für Teilzeitkräfte
Schichtsymmetrie inklusive Bezahlung der Wegezeiten zu und vom Fahrzeug
Geteilte Dienste:
Vor- und Nachbereitungszeiten gelten vollständig als Arbeitszeit
Maximale Dienstlänge 11 Stunden
Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste auf 20 Euro
Zusatzversorgung (ZVK):
Neuregelung der Beitragsaufteilung auf 85 Prozent Arbeitgeber und 15 Prozent Arbeitnehmer
Geltung für alle Beschäftigten, einschließlich Alt- und Haustarifkräfte
Urlaub & Zusatzurlaub:
Einführung eines Urlaubsgeldes in Höhe von 50 Prozent des Bruttomonatsentgelts, auch für Altbeschäftigte
Zwei zusätzliche Urlaubstage für Gewerkschaftsmitglieder
Umwandlung von Nachtarbeit in Zusatzurlaub:
1 Tag Zusatzurlaub bei 100 Nachtstunden
Je weiterer Tag bei jeweils 50 zusätzlichen Nachtstunden
Sofortige Gutschrift, sobald der Anspruch erreicht ist
Je ein halber Urlaubstag an Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.)
Vorfeiertagszuschlag von 100 Prozent für beide Tage
Zulagen & Sonderzahlungen:
Einführung eines Auslagenersatzes:
5,11 Euro brutto bei Schichten bis 8 Stunden
8,00 Euro brutto bei Schichten über 8 Stunden
Schichtzulage bei wechselnden Anfangszeiten für alle Beschäftigten
Erschwerniszuschlag für Werkstattpersonal von 15 Euro pro Arbeitstag
Auszubildende:
Vollständige Kostenübernahme aller erforderlichen Lehrmittel
Anrechnung der Ausbildungsjahre auf die Betriebszugehörigkeit, auch rückwirkend für laufende Ausbildungen
Weitere Regelungen:
Anspruch auf bis zu drei Jobräder oder alternativ ein Deutschlandticket
Anrechnung der Betriebszugehörigkeit beim Wechsel zwischen kommunalen Verkehrsbetrieben, inklusive Entfristung
Gleichstellung von Haustarifbeschäftigten bei Zulagen mit TV-N-Beschäftigten
Überarbeitung von § 19a bei der Saarbahn GmbH
Zusage zu Verhandlungen über Altersteilzeit ab 2027
Bundesweite Forderungen:
Berechnung von Zuschlägen für Überstunden sowie Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit mindestens auf Basis der Stufe 2
Nachtarbeitszuschlag von 25 Prozent
Erhöhung der Mindestruhezeit auf 11 Stunden
Entgelt:
Mindestentgelt von 3.500 Euro für neu eingestellte Fahrerinnen und Fahrer in EG 5 Stufe 1
Entspricht einer Tabellensteigerung von 10,6 Prozent, mindestens 335 Euro
10,6 Prozent Entgelterhöhung auch für Auszubildende
Insgesamt zielen die Forderungen auf mehr Entlastung, fairere Zuschläge und eine deutliche finanzielle Aufwertung der Beschäftigten im saarländischen ÖPNV.
Quelle: Ver.di Saarland
21.01.2026 | 1. Verhandlungsrunde TV-N Saarland - ohne Ergebnis
TV-N Saarland: Erste Tarifrunde startet ohne Arbeitgeberangebot
Saarland, 21. Januar 2026 Mit der ersten Verhandlungsrunde hat die Tarifauseinandersetzung im Nahverkehr (TV-N Saarland) offiziell begonnen. Die ver.di-Verhandlungskommission traf sich hierzu mit der Arbeitgeberseite des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV).
Bereits seit Ende November 2025 liegen die Forderungen der Beschäftigten auf dem Tisch. In der Auftaktsitzung wurden diese nochmals erläutert und begründet. Ein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite blieb jedoch aus. Stattdessen verwiesen die Kommunen auf finanzielle Engpässe und bewerteten die Forderungen als zu weitreichend.
Die Gewerkschaft machte deutlich, dass wirtschaftliche Probleme der öffentlichen Hand nicht zulasten der Beschäftigten im ÖPNV gelöst werden dürften. Gute Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung seien entscheidend, um den Nahverkehr langfristig leistungsfähig zu halten.
ver.di fordert unter anderem höhere Löhne, mehr bezahlte Arbeitszeit, geringere Beiträge zur Zusatzversorgungskasse, zusätzliche Urlaubstage, höhere Zulagen sowie Verbesserungen für Auszubildende und insgesamt bessere Arbeitsbedingungen.
Die Tarifverhandlungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
06.02.2026 | 2. Verhandlungsrunde TV-N Saarland - ohne Ergebnis
TV-N Saarland: Auch zweite Tarifrunde ohne Arbeitgeberangebot
Saarland, 06. Februar 2026 In der zweiten Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) im Saarland haben die Arbeitgeber erneut kein Angebot vorgelegt. Als Begründung verwiesen sie unter anderem auf hohe Investitionsbedarfe in den Betrieben sowie die angespannte finanzielle Lage der Kommunen.
Die Beschäftigtenseite kritisierte, dass notwendige Investitionen nicht ausschließlich in Infrastruktur fließen dürften, sondern ebenso in das Personal. Die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs dürfe nicht auf Kosten der Beschäftigten erfolgen.
Enttäuscht über den Verlauf der Gespräche kündigte die Gewerkschaft an, weitere Schritte zu prüfen, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Ein zukunftsfähiger ÖPNV lebe nicht nur von neuer Technik und Infrastruktur, sondern vor allem von den Kolleginnen und Kollegen, die den Betrieb täglich aufrechterhalten.
Die Forderungen bleiben bestehen: mehr Lohn, mehr bezahlte Arbeitszeit, bessere Arbeitsbedingungen, geringere Beiträge zur Zusatzversorgungskasse, mehr Urlaub, höhere Zulagen sowie Verbesserungen für Auszubildende.
02.03.2026 | 3. Verhandlungsrunde TV-N Saarland
TV-N 2026 Verhandlung Sachsen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Sachsen
21.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
TV-N 2026 Verhandlung Sachsen-Anhalt
TV-N Verhandlungstermine 2026 Sachsen-Anhalt
14.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
TV-N 2026 Verhandlung Schleswig-Holstein ✓ Tarifeinigung
TV-N Verhandlungstermine 2026 Schleswig-Holstein
29.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde
18.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
4.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
27.11.2026 | Forderungen für die Tarifrunde im TV-N Schleswig-Holstein
Forderungen für die Tarifrunde im TV-N Schleswig-Holstein
Für die kommende Tarifrunde im Nahverkehr Schleswig-Holstein hat die Gewerkschaft ihre Forderungen an den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) übermittelt. Ziel ist eine spürbare Verbesserung der Vergütung sowie der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im ÖPNV.
Die zentralen Forderungen im Überblick:
Jahressonderzahlung: Auszahlung in Höhe eines vollständigen Monatsentgelts (100 %).
Zuschläge: Berechnung mindestens auf Basis der Stufe 4 der jeweiligen Entgeltgruppe.
Nachtzuschlag: Für Arbeit in der Zeit von 20:00 bis 06:00 Uhr.
Eingruppierung: Aufnahme von Gesprächen zur Überarbeitung der Eingruppierungsmerkmale im TV-N Schleswig-Holstein, um die Vergütungssystematik zu verbessern.
Urlaubsgeld: Einführung einer zusätzlichen Sonderzahlung zum Urlaub.
Einspringprämie: Zuschlag für kurzfristige Änderungen des Dienstplans.
TV-Zukunft: Entwicklung eines Tarifrahmens für zukünftige tarifliche Regelungen.
Geteilte Dienste: Erhöhung der Vergütung auf 12 Euro pro Teilung.
Betriebliche Altersvorsorge: Arbeitgeberbeitrag soll um einen Prozentpunkt steigen.
Die Gewerkschaft strebt für den neuen Tarifvertrag eine Laufzeit von 24 Monaten an.
Die Tarifverhandlungen starten jedoch später als ursprünglich vorgesehen. Hintergrund ist ein Streit über den Ablauf der Gespräche: Die Gewerkschaft hatte angeboten, bereits während der Friedenspflicht zu verhandeln, um einen schnellen Abschluss ohne Arbeitskämpfe zu ermöglichen. Die Arbeitgeberseite knüpfte ihre Zustimmung allerdings an die Bedingung, dass auch nach Ablauf der Friedenspflicht auf Streiks verzichtet wird.
Da diese Forderung aus Sicht der Gewerkschaft unüblich ist, beginnen die Verhandlungen nun erst am 29. Januar 2026.
01.03.2026 | Tarifeinigung TV-N Schleswig-Holstein
Tarifeinigung im TV-N SH: Mehr Geld bei Jahressonderzahlung, Zuschlägen und geteilten Diensten
In der vierten Verhandlungsrunde haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber im Tarifvertrag Nahverkehr Schleswig-Holstein (TV-N SH) auf ein Tarifergebnis verständigt. Nach intensiven Sondierungen legten die Arbeitgeber ein Angebot vor, das die Tarifkommission nach Bewertung angenommen hat. Ausschlaggebend war, dass das Paket Verbesserungen für alle Beschäftigtengruppen enthält.
Die Tarifkommission erklärte zudem, dass die Arbeitgeber nachvollziehbar dargelegt hätten, dass unter den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen kaum weiterer finanzieller Spielraum bestehe. Ein weiterer Streik hätte aus ihrer Sicht in keinem angemessenen Verhältnis zu möglichen zusätzlichen Verbesserungen gestanden.
Deutlich höhere Jahressonderzahlung bis 2031
Ein zentraler Punkt des Abschlusses ist die deutliche Erhöhung der Jahressonderzahlung. Sie steigt schrittweise deutlich an und erreicht bis 2031 ein Niveau von 2.600 Euro.
Die Entwicklung im Überblick:
2026: 1.800 Euro
2027: 1.800 Euro
2028: 2.000 Euro
2029: 2.200 Euro
2030: 2.400 Euro
2031: 2.600 Euro
Damit wird die Jahressonderzahlung im Vergleich zum bisherigen Niveau mehr als verdoppelt.
Zuschläge orientieren sich künftig stärker an der Entgeltgruppe
Auch bei den Zuschlägen gibt es Änderungen. Ab dem 1. Juli 2026 werden Zuschläge entsprechend der jeweiligen Entgeltgruppe und Stufe berechnet. Ab dem 1. Juli 2029 gilt zusätzlich eine Mindestbasis von Stufe 2 der jeweiligen Entgeltgruppe.
Änderungen beim Nachtzuschlag
Beim Nachtzuschlag wurde die Zeitspanne angepasst. Künftig gilt Nachtarbeit zwischen 21:00 Uhr und 6:00 Uhr. Damit wird die Regelung an die bisherige Praxis in den Werkstätten angeglichen.
Mehr Geld für geteilte Dienste
Beschäftigte mit geteilten Diensten profitieren ebenfalls vom Abschluss. Die Zulage wird schrittweise erhöht:
ab 1. Juli 2026: 7 Euro
ab 1. Juli 2027: 8 Euro
ab 1. Juli 2028: 9 Euro
Langfristig entspricht dies nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem bisherigen Niveau.
Einspringprämie für kurzfristige Dienstplanänderungen
Neu eingeführt wird eine Einspringprämie, wenn Beschäftigte kurzfristig aus dem Frei geholt werden:
bis 5 Stunden Dienst: 10 Euro
mehr als 5 Stunden Dienst: 20 Euro
Weitere Regelungen im Abschluss
Darüber hinaus wurden mehrere zusätzliche Punkte vereinbart:
Verhandlungen zur Verbesserung der Eingruppierungsmerkmale orientiert am TV-N Schleswig-Holstein
Einigungspflicht in diesen Gesprächen bis zum 30. Juni 2028
Ende der Friedenspflicht, falls keine Einigung zustande kommt: 1. Juli 2028
Öffnung für betriebliche Tarifverträge im Rahmen eines „TV-Zukunft“
Erhöhung der vermögenswirksamen Leistungen von 17 auf 20 Euro
Keine Einigung beim Urlaubsgeld und bei der Altersvorsorge
Nicht durchsetzen konnte die Gewerkschaft die Einführung eines Urlaubsgeldes. Auch eine Erhöhung der betrieblichen Altersvorsorge um 1 Prozent wurde von Arbeitgeberseite abgelehnt, da diese Regelungen bereits in einem anderen Tarifvertrag verankert sind.
Lange Laufzeit des Tarifvertrags
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 48 Monaten und gilt damit bis 2030.
Damit haben die Tarifparteien im Nahverkehr Schleswig-Holstein eine langfristige Regelung vereinbart, die insbesondere bei Sonderzahlungen und Zuschlägen spürbare Verbesserungen bringt.
TV-N 2026 Verhandlung Thüringen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Thüringen
27.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde