TV-N Verhandlungen im Nahverkehr 2026 Aktueller Stand: Termine, Forderungen & Ergebnisse
Mit der bundesweiten Übergabe ihrer Forderungen startet ver.di die Tarifrunde für die Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr. In allen 16 Bundesländern sind rund 150 kommunale Verkehrsunternehmen betroffen. Ziel der Verhandlungen ist es, die hohe Arbeitsbelastung der Beschäftigten spürbar zu reduzieren und den Nahverkehr langfristig attraktiver zu machen.
TV-N 2026 Verhandlung Baden-Württemberg
TV-N Verhandlungstermine 2026 Baden-Württemberg
20.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Angebot
9.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
2.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
1. Was sind die Tarifforderungen beim TV-N Baden-Württemberg 2026
Tarifforderungen für Angestellte des TV-N Baden-Württemberg (27. November 2025)
Ausgangslage & Ziel der Tarifrunde:
Im Januar 2026 starten die Tarifverhandlungen für rund 6.500 Beschäftigte in sieben kommunalen Nahverkehrsbetrieben in Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen im ÖPNV zu verbessern, Personal zu gewinnen und langfristig zu binden.Beteiligte & Geltungsbereich:
Verhandlungen zwischen ver.di Baden-Württemberg und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV)
Betroffene Betriebe in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz
Zentrales Problem:
Überstunden ohne ausreichende Zuschläge liegen aktuell teilweise unter dem regulären Stundenlohn
Mehrarbeit ist damit für Arbeitgeber günstiger als zusätzlicher Personaleinsatz
Kernforderungen:
Streichung der Protokollerklärung in § 11 Bz TV-N BW
Anhebung des Nachtzuschlags
Anhebung des Sonntagzuschlags
Anhebung des Samstagszuschlags
Erhöhung des Überstundenzuschlags
Zulagen auf Basis der individuellen Entgeltstufe
Zielrichtung der Forderungen:
Faire Vergütung von Mehrarbeit und belastenden Arbeitszeiten
Bessere Kompensation für Sonderformen der Arbeit
Stärkung der Attraktivität des ÖPNV als Arbeitgeber
Mit dem Forderungspaket will ver.di die finanziellen Fehlanreize bei Überstunden beseitigen und die Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr zukunftsfest gestalten.
Quelle: Ver.di Baden-Württemberg
2. Ergebnis der 1. Verhandlung 2026 im TV-N Baden-Württemberg
Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr Baden-Württemberg: Auftakt ohne Arbeitgeberangebot ( 20. Januar 2026.)
Die erste Verhandlungsrunde zur Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr Baden-Württemberg ist ohne Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen. Betroffen sind rund 6.700 Beschäftigte in sieben kommunalen Verkehrsunternehmen in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. Die Gespräche werden zwischen ver.di Baden-Württemberg und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) geführt.
Die Arbeitgeber begründeten den Verzicht auf ein Angebot mit der angespannten Finanzlage der Kommunen. ver.di kündigte an, das weitere Vorgehen nun in der Tarifkommission zu beraten. Inhaltlich fordert die Gewerkschaft unter anderem höhere Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Samstagsarbeit, verbesserte Überstundenzuschläge sowie Zulagen auf Grundlage der individuellen Entgeltstufe. Diese Forderungen knüpfen an eine Vereinbarung aus dem Jahr 2024 an, wonach zusätzliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Jahr 2026 verhandelt werden sollen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 9. Februar angesetzt.
Aus Sicht von ver.di führt die derzeitige Ausgestaltung der Zuschläge zu Fehlanreizen: Überstunden seien für Arbeitgeber teilweise günstiger als Neueinstellungen. Gleichzeitig trügen die Beschäftigten durch Mehrarbeit und hohe Arbeitsverdichtung bereits erheblich zur Stabilisierung des Betriebs bei. Die in der letzten Tarifrunde erreichten Entlastungsregelungen hätten nach Angaben der Gewerkschaft zu sinkenden Krankenständen geführt und damit auch die betriebliche Leistungsfähigkeit verbessert.
Ziel der laufenden Tarifrunde ist es, Überstunden wieder zur Ausnahme zu machen, zusätzliche Einstellungen zu fördern und die hohe Belastung im Fahrdienst dauerhaft zu senken. Nur mit attraktiveren Arbeitsbedingungen lasse sich der Fachkräftebedarf im ÖPNV decken und die Verkehrswende realistisch umsetzen.
Quelle: Ver.di Baden-Württemberg
TV-N 2026 Verhandlung Bayern
TV-N Verhandlungstermine 2026 Bayern
19.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
1. Was sind die Tarifforderungen beim TV-N Bayern 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Bayern (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Angleichung der Arbeitsbedingungen an vergleichbare Tarifwerke, Entlastung durch kürzere Arbeitszeiten und Stärkung der Entgeltstruktur im ÖPNV.Tarifstruktur & Laufzeit:
Trennung von Mantel- und Lohntarifvertrag, mit separater Kündigungsmöglichkeit der Entgeltanlage
Laufzeit der Tarifverträge: 12 Monate
Arbeitszeit & Ruhezeiten:
Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
Mindestruhezeit von 11 Stunden zwischen zwei Diensten
Wege-, Vor- und Abschlussarbeiten vollständig als Arbeitszeit zu vergüten
Entgelt & Stufenregelungen:
Erhöhung aller Tabellenwerte um 668,75 Euro zur Schließung der Entgeltlücke zum TV-V
Aufhebung der Stufenhemmung
Zuschläge auf Basis des individuellen Entgelts, mindestens Stufe 2
Zuschläge & Sonderregelungen:
Sonntagszuschlag 30 Prozent
Ausweitung der Nachtarbeit auf 21:00 bis 06:00 Uhr
Vertreterzulage ab dem ersten Einsatztag gemäß § 5 Abs. 3
Mitbestimmung & Geltungsbereich:
Erhöhung der Freistellungstage für Gewerkschaftsarbeit von 6 auf 8 Tage
Einbeziehung kurzfristig Beschäftigter in den Geltungsbereich des TV-N Bayern
Verpflichtung zu Tarifverhandlungen bei drohender Gefährdung der wirtschaftlichen Grundlage der Betriebe
Auszubildende:
Anwendung des TVAöD für Auszubildende
Mit den Forderungen soll der TV-N Bayern strukturell gestärkt, Arbeitszeitbelastung reduziert und die Entgeltgerechtigkeit im ÖPNV verbessert werden.
Quelle: Ver.di Bayern
2. Ergebnis der 1. Verhandlung 2026 im TV-N Bayern
Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr Bayern: Auftakt ohne nennenswertes Arbeitgeberangebot (19. Januar 2026)
Die erste Verhandlungsrunde zur Tarifrunde TV-N Bayern verlief ohne substanzielle Angebote der Arbeitgeber. Betroffen sind die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsbetriebe, die eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und eine Tabellenerhöhung um 668,75 Euro fordern. Die Arbeitgeber boten lediglich 42 Wochenarbeitsstunden mit geringen Zuschlägen und eine Erhöhung von 110 Euro an.
ver.di kritisiert, dass die Arbeitgeber eine echte Entlastung der Beschäftigten vermeiden und stattdessen nur begrenzte Anpassungen zulassen. Die Gewerkschaft fordert eine dauerhafte Finanzierung des ÖPNV durch Bund und Land und betont, dass ohne bessere Arbeitsbedingungen ein attraktiver, zukunftsfähiger ÖPNV nicht möglich ist.
Die nächste Verhandlungsrunde steht noch aus.
Quelle: Ver.di Bayern
TV-N 2026 Verhandlung Berlin
TV-N Verhandlungstermine 2026 Berlin
13.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde
29.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde
18.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Brandenburg
TV-N Verhandlungstermine 2026 Brandenburg
19.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
3.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
17./18.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Bremen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Bremen
14.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde
20.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
2.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Hamburg HHA & VHH
TV-N Verhandlungstermine 2026 HAMBURGER HOCHBAHN AG
15.12.2025 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
30.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde
20.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
1. Was sind die Tarifforderungen bei der Hamburger Hochbahn?
Konkrete Tarifforderungen an die Hamburger Hochbahn (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Sicherung der Attraktivität der HOCHBAHN als Arbeitgeber angesichts steigender Lebenshaltungskosten in Hamburg.Entgeltsteigerungen:
Erhöhung der Tabellenentgelte um 7,5 Prozent
Zusätzliche soziale Komponente zur stärkeren Entlastung niedriger Entgeltgruppen
Auszubildende:
Anhebung der Ausbildungsvergütung um 7,5 Prozent
Einführung eines Mietkostenzuschusses von 200 Euro pro Monat
Ziel: bessere finanzielle Absicherung während der Ausbildung
Sonderzahlungen & Vorsorge:
Jahressonderzahlung in Höhe von 100 Prozent eines Monatsentgelts
Zusätzlich 900 Euro Urlaubsgeld
Vollständige Übernahme der Beiträge zur Pensionskasse durch den Arbeitgeber
Mobilität:
Komplette Kostenübernahme des Deutschlandtickets für alle Beschäftigten
Altersteilzeit:
Ausbau der Altersteilzeit insbesondere für stark belastete Tätigkeiten
Erhöhte Aufstockungsbeträge, damit Altersteilzeit finanziell tragfähig bleibt
Berücksichtigung der Entgeltunterschiede im Unternehmen
Beschäftigungsschutz:
Schnellerer Anspruch auf Ausgleichszulagen bei Eingruppierung in eine niedrigere Entgeltgruppe
Anspruch bereits nach der Probezeit, unabhängig vom Lebensalter
Verdreifachung der Abfindungshöhe bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Insgesamt zielen die Forderungen auf mehr Kaufkraft, bessere soziale Absicherung und langfristige Personalbindung bei der Hamburger Hochbahn.
Quelle: Ver.di Hamburg
TV-N Verhandlungstermine 2026 VHH Mobility | Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein
16.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
22.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde
4.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
1. Was sind die Tarifforderungen der Beschäftigten der VHH Mobility?
Manteltarifverhandlungen bei der VHH (Stand: 16.Januar 2026)
Zentrale Forderung der Beschäftigten:
Klare Entlastung und spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen
Ablehnung von Verschlechterungen bei Arbeitszeit und Belastung
Zulagen & Zuschläge:
25 Euro pro Schicht für geteilte Dienste
25 Euro pro Schicht als Ausbilderzulage
Nachtarbeitszuschlag für Arbeit zwischen 20:00 und 6:00 Uhr
200 Euro monatliche Schmutzzulage für Technik und Infrastruktur
Arbeitszeit & Urlaub:
Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
Begrenzung der Dienstschichthöchstdauer auf 12,30 Stunden
30 Tage Urlaub für Auszubildende
Sonderzahlungen:
Sonderzuwendung in Höhe von 100 Prozent eines Monatsentgelts
Urlaubsgeld von 50 Prozent eines Monatsentgelts
Auszubildende:
Mietkostenzuschuss von 200 Euro pro Monat
Verbesserte Urlaubsregelung
Eingruppierung:
Überarbeitung der Eingruppierungsmerkmale zur faireren Bewertung der Tätigkeiten
Laufzeit der Tarifverträge:
Forderung nach einer Laufzeit von 24 Monaten
Ausblick:
Fortsetzung der Verhandlungen am 22. Januar 2026
Einstieg in thematische Verhandlungspakete zu Arbeitszeit, Sonderzahlungen und Laufzeit
Zentrales Kernthema bleibt die Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich
Ziel der Tarifrunde ist es, spürbare Entlastungen durchzusetzen und gleichzeitig Verschlechterungen abzuwehren.
Quelle: Ver.di Hamburg
2. Was sind die Gegenforderungen der VHH Mobility?
Manteltarifverhandlungen bei der VHH (Stand: 16.Januar 2026)
Verhandlungsauftakt:
Die erste Runde der Manteltarifverhandlungen ist gestartet. Der Arbeitgeber ist mit einem umfangreichen Katalog eigener Forderungen in die Gespräche gegangen.Position des Arbeitgebers (VHH):
Beibehaltung der 39-Stunden-Woche
Verlängerung der täglichen Schichten
Einführung eines regulären Arbeitszeitkontos
Laufzeit des Manteltarifvertrags von sieben Jahren
Ziel: Steigerung der Produktivität
Quelle: Ver.di Hamburg
TV-N 2026 Verhandlung Hessen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Hessen
13.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
29.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde
3./4.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Mecklenburg-Vorpommern
TV-N Verhandlungstermine 2026 Mecklenburg-Vorpommern
15.12.2025 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
26.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
16.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Niedersachsen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Niedersachsen
Es stehen noch keine Termine fest.
TV-N Niedersachsen verschiebt Tarifrunde ins Frühjahr 2026
Die für den 1. Januar 2026 geplante Tarifrunde für den TV-N Niedersachsen beginnt nicht wie vorgesehen, sondern verschiebt sich ins Frühjahr 2026. Grund dafür ist, dass die Kündigung erst am 1. Oktober 2025 beim Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen (KAV) eingegangen ist und damit erst zum 31. März 2026 wirksam wird. Versuche, eine frühere Kündigung zum 31. Dezember 2025 zu vereinbaren, blieben erfolglos.
Ver.di will dennoch frühzeitig in die Verhandlungen eintreten, die voraussichtlich im ersten Quartal 2026 starten. Sollte bis April kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden, wäre die Gewerkschaft ab diesem Zeitpunkt streikbereit.
Quelle: Ver.di Niedersachsen
1. Was sind die Tarifforderungen beim TV-N Niedersachsen 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Niedersachsen (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Verbesserung der Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung von Nacht- und Sonntagsarbeit sowie Anpassung der Urlaubs- und Entgeltregelungen.Arbeitszeit:
37,5 Wochenstunden
Beginn der Nachtarbeit ab 20:00 Uhr
Zuschläge & Berechnungsgrundlage:
Sonntagszuschlag 40 Prozent
Zeitzuschläge auf Basis der individuellen Entgeltstufe, mindestens Stufe 3
Urlaub & Sonderzahlungen:
33 Urlaubstage
Urlaubsgeld: bis EG7 650 Euro, ab EG8 550 Euro
Option, Urlaubsgeld in Freizeit umzuwandeln
Entgelt & Zulagen:
Modernisierung der Entgeltordnung
Einführung einer Mitteldienstzulage
Laufzeit des Tarifvertrags:
Bis 31. Dezember 2028
Ziel der Forderungen ist es, die Arbeitsbelastung zu reduzieren, Zuschläge fair zu gestalten und die Entgeltstruktur zukunftsfest zu machen.
Quelle: Ver.di Niedersachsen
TV-N 2026 Verhandlung Nordrhein-Westfalen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Nordrhein-Westfalen
21.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
2./3.3.2026 - 2. Verhandlungsrunde
24./26.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Rheinland-Pfalz
TV-N Rheinland-Pfalz Verhandlungstermine 2026
14.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
23.1.2026 - 2. Verhandlungsrunde
4.2.2026 - 3. Verhandlungsrunde
1. Was sind die Tarifforderungen beim TV-N Rheinland-Pfalz 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Rheinland-Pfalz Manteltarifvertrag (27. November 2025)
Ziel der Tarifrunde:
Entlastung im Fahrdienst, faire Vergütung von Belastungszeiten und bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit.Arbeitszeit & Bewertung von Dienstzeiten:
Wendezeiten zu 100 Prozent als bezahlte Arbeitszeit
Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
Mindestruhezeit von 12 Stunden zwischen zwei Schichten
Zuschläge & Berechnungsgrundlage:
Sonntagszuschlag 50 Prozent
Samstagszuschlag 30 Prozent
Zuschläge grundsätzlich auf Basis des individuellen Stundenlohns
Geteilte Dienste:
Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste auf 19 Euro
Urlaub & Sonderzahlungen:
Erhöhung des Urlaubsgeldes um 30 Euro pro Urlaubstag
100-Prozent-Zuschlag für Arbeit an Heiligabend, Ostersamstag und Silvester
Eingruppierung:
Öffnungsklausel für den Fahrdienst zur stufengleichen Eingruppierung in Entgeltgruppe 6
Mit den Forderungen soll die Arbeitsbelastung reduziert, Zuschläge aufgewertet und die Entlohnung transparenter und fairer gestaltet werden.
Quelle: Ver.di Rheinland-Pfalz
TV-N 2026 Verhandlung Saarland
TV-N Saarland Verhandlungstermine 2026
21.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
6.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
2.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
1. Was sind die Tarifforderungen beim TV-N Saarland 2026
Tarifforderungen für Angestellte im TV-N Saar (27. November 2025)
Zu den Unternehmen, die den TV-N Saar anwenden, gehören:
Kreisverkehrsbetriebe und -gesellschaft Saarlouis (KVS und KVG)
Neunkircher Verkehrs AG (NVG)
Verkehrsdienste (NVD)
Stadtbahn Saar (SBS)
Völklinger Verkehrsbetriebe (VVB)
Saarbahn GmbH
Ziel der Tarifrunde:
Spürbare Entlastung im Arbeitsalltag, bessere Planbarkeit der Arbeitszeit und finanzielle Aufwertung der Tätigkeiten im ÖPNV.Arbeitszeitregelungen (Manteltarifvertrag):
Begrenzung des Pausenabzugs auf maximal 30 Minuten pro Schicht
Pause gilt nur bei vorhandenen sanitären Anlagen und Pausenräumen
Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Minute, auch für Teilzeitkräfte
Schichtsymmetrie inklusive Bezahlung der Wegezeiten zu und vom Fahrzeug
Geteilte Dienste:
Vor- und Nachbereitungszeiten gelten vollständig als Arbeitszeit
Maximale Dienstlänge 11 Stunden
Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste auf 20 Euro
Zusatzversorgung (ZVK):
Neuregelung der Beitragsaufteilung auf 85 Prozent Arbeitgeber und 15 Prozent Arbeitnehmer
Geltung für alle Beschäftigten, einschließlich Alt- und Haustarifkräfte
Urlaub & Zusatzurlaub:
Einführung eines Urlaubsgeldes in Höhe von 50 Prozent des Bruttomonatsentgelts, auch für Altbeschäftigte
Zwei zusätzliche Urlaubstage für Gewerkschaftsmitglieder
Umwandlung von Nachtarbeit in Zusatzurlaub:
1 Tag Zusatzurlaub bei 100 Nachtstunden
Je weiterer Tag bei jeweils 50 zusätzlichen Nachtstunden
Sofortige Gutschrift, sobald der Anspruch erreicht ist
Je ein halber Urlaubstag an Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.)
Vorfeiertagszuschlag von 100 Prozent für beide Tage
Zulagen & Sonderzahlungen:
Einführung eines Auslagenersatzes:
5,11 Euro brutto bei Schichten bis 8 Stunden
8,00 Euro brutto bei Schichten über 8 Stunden
Schichtzulage bei wechselnden Anfangszeiten für alle Beschäftigten
Erschwerniszuschlag für Werkstattpersonal von 15 Euro pro Arbeitstag
Auszubildende:
Vollständige Kostenübernahme aller erforderlichen Lehrmittel
Anrechnung der Ausbildungsjahre auf die Betriebszugehörigkeit, auch rückwirkend für laufende Ausbildungen
Weitere Regelungen:
Anspruch auf bis zu drei Jobräder oder alternativ ein Deutschlandticket
Anrechnung der Betriebszugehörigkeit beim Wechsel zwischen kommunalen Verkehrsbetrieben, inklusive Entfristung
Gleichstellung von Haustarifbeschäftigten bei Zulagen mit TV-N-Beschäftigten
Überarbeitung von § 19a bei der Saarbahn GmbH
Zusage zu Verhandlungen über Altersteilzeit ab 2027
Bundesweite Forderungen:
Berechnung von Zuschlägen für Überstunden sowie Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit mindestens auf Basis der Stufe 2
Nachtarbeitszuschlag von 25 Prozent
Erhöhung der Mindestruhezeit auf 11 Stunden
Entgelt:
Mindestentgelt von 3.500 Euro für neu eingestellte Fahrerinnen und Fahrer in EG 5 Stufe 1
Entspricht einer Tabellensteigerung von 10,6 Prozent, mindestens 335 Euro
10,6 Prozent Entgelterhöhung auch für Auszubildende
Insgesamt zielen die Forderungen auf mehr Entlastung, fairere Zuschläge und eine deutliche finanzielle Aufwertung der Beschäftigten im saarländischen ÖPNV.
Quelle: Ver.di Saarland
TV-N 2026 Verhandlung Sachsen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Sachsen
21.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
TV-N 2026 Verhandlung Sachsen-Anhalt
TV-N Verhandlungstermine 2026 Sachsen-Anhalt
14.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde - ohne Ergebnis
TV-N 2026 Verhandlung Schleswig-Holstein
TV-N Verhandlungstermine 2026 Schleswig-Holstein
29.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde
18.2.2026 - 2. Verhandlungsrunde
4.3.2026 - 3. Verhandlungsrunde
TV-N 2026 Verhandlung Thüringen
TV-N Verhandlungstermine 2026 Thüringen
27.1.2026 - 1. Verhandlungsrunde